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Au Pair Erfahrungsbericht Laura in New York

Im August 2016 war es endlich so weit, mein Traum für ein Jahr in den USA leben zu können sollte endlich in Erfüllung gehen. Am Flughafen hieß es dann Abschied nehmen und los ging es mit zwei anderen EurAupair Au Pairs, die ich bereits am Flughafen kennengelernt habe, nach New York.

In New York hatten wir dann einen fünftägigen Workshop, bei dem wir nochmal alles über die Kinderbetreuung, die amerikanische Lebensweise und alles Weitere erfahren haben. Außerdem war es eine perfekte Möglichkeit, bereits Au Pairs kennenzulernen und auch New York schon mal zu erkunden. Mit den Au Pairs, die ich in der Trainingsschool kennengelernt habe, stehe ich immer noch in Kontakt und wir haben uns auch während des Jahres gegenseitig besucht.

Am Freitag ging es dann für alle weiter in die Gastfamilien. Bei mir war es lediglich ein kurzer Weg, da ich mein Au Pair Jahr in Seaford auf Long Island im Bundesstaat New York verbringen durfte. Von der Lage her war es also auf jeden Fall schon mal perfekt, zehn Minuten entfernt war der Strand und ca. 60 Minuten entfernt lag Manhattan. Außerdem lebten in meiner Nachbarschaft sehr viele andere Au Pairs, aus den verschiedensten Ländern.

Auch mit meiner Gastfamilie hatte ich unglaubliches Glück, sie bestand aus Mutter, Vater und meinen beiden Gastkindern, zwei Jungen im Alter von sieben Jahren. Einer meiner beiden Gastjungen hatte außerdem Special Needs, das heißt er hatte eine Beeinträchtigung und war auf einen Rollstuhl angewiesen. Ich habe beide meine Gastkinder sofort ins Herz geschlossen und es war eine wunderschöne Erfahrung jeden Tag zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln und sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen.

An Schultagen bin ich morgens mit den beiden aufgestanden und habe sie fertig für die Schule gemacht, zu der ich sie um 9 Uhr gebracht habe. Anschließend hatte ich bis 15 Uhr Freizeit, in der ich zum Beispiel im Gym war oder mich mit anderen Au Pairs in meiner Umgebung getroffen habe. Um 15 Uhr habe ich die beiden wieder von der Schule abgeholt. Anschließend machten wir Hausaufgaben, wir spielten oder ich habe sie zum Sport, Therapie etc. gefahren. Abends habe ich Ihnen an manchen Tagen Abendessen gemacht, doch an den meisten Abenden haben wir alle zusammen gegessen. Außerdem habe ich zwischendurch auch abends auf die beiden Jungen aufgepasst, wir haben dann meistens gespielt oder einen Film geguckt und anschließend habe ich die beiden ins Bett gebracht.

An den Wochenenden hatte ich meistens frei und somit habe ich die Zeit mit den anderen Au Pairs genutzt und bin ins Kino, in die Mall oder zum Strand gefahren. Doch die meiste Zeit haben wir in Manhattan verbracht. Außerdem haben wir auch immer mal wieder Wochenendtrips gemacht und uns andere Städte angeguckt, wie zum Beispiel Chicago, Washington D.C., Boston etc. In meiner ersten Urlaubswoche bin ich mit einer Au Pair- Freundin auf die Bahamas geflogen und in meiner zweiten Woche Urlaub sind wir zuerst ins Disneyworld nach Orlando und von dort aus nach New Orleans geflogen. Ende August hieß es also wieder Abschied nehmen, doch dieses Mal von meiner Gastfamilie und von New York. Ich hätte am Anfang meines Jahres nicht gedacht, dass der Abschied so schwer werden würde, denn meine beiden Jungen sind mir echt sehr ans Herz gewachsen und es war nicht leicht nun Tschüss zu sagen. Ich habe in diesem Jahr unglaublich viel gelernt, ich bin selbstständiger geworden und habe eine unglaubliche Verantwortung übernommen.

Ich hatte eine wunderschöne Zeit und bin sehr dankbar ein Jahr diese Jungs auf ihrem Weg begleiten zu dürfen und ein Jahr in New York City zu leben und diese wunderschöne Stadt erkunden zu dürfen. Außerdem habe ich Freunde fürs Leben aus allen Ländern kennengelernt und hatte die Möglichkeit so viele verschiedene Orte und Städte zu besuchen. Ich stehe sowohl mit meiner Gastfamilie, als auch mit vielen meiner Freunden immer noch im Kontakt und werde dies auch langfristig beibehalten. Auch kann ich EurAupair nur empfehlen, da sie immer erreichbar und behilflich waren und unsere örtliche Betreuerin uns immer zur Seite stand.

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