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Au Pair Erfahrungsbericht Janine in North Carolina

Ich wusste bereits ziemlich früh, dass ich eines Tages als Au Pair in die USA möchte. Noch bevor ich also mein Abitur in der Tasche hatte, habe ich mich bei ASSE beworben. Schon nach dem ersten Gespräch mit meiner Gastmutter, das dann nach meinem Abschluss war, war ich überzeugt, dass diese Familie die richtige für mich ist. Ich sagte ihr also zu und plötzlich ging alles ganz schnell und nicht mal zwei Monate später saß ich im Flugzeug nach New York zum Workshop.

Meine Weiterreise nach North Carolina glich dann schon fast einem Film, da mein erster Flug leider Verspätung hatte und ich dann später als geplant bei meiner Gastfamilie ankam. Von da an wurde es jedoch besser. Meine Kids sind 8 und 11 Jahre alt und sind somit bis nachmittags in der Schule. Nachdem ich sie abgeholt habe und die Hausaufgaben erledigt sind, wird gespielt. Lasertag, Brettspiele, Kartenspiele, Verstecken oder auf dem Trampolin herumspringen sind nur ein paar der Dinge, mit denen wir den Nachmittag verbringen.

In den vier Monaten, die ich nun schon hier bin, haben wir alle einen gewissen Rhythmus gefunden und ich weiß mit den Phasen der Kinder umzugehen, was sie mögen und nicht so mögen. Also kommt es öfter mal dazu, dass ich mit Ian über Marvel und verschiedene Theorien diskutiere oder mit Abby im Garten Räder schlage. Die Kinder sind mir schon richtig ans Herz gewachsen und Ian, der unter schrecklicher Flugangst leidet, meinte zu mir, dass er nach Deutschland fliegen würde, um mich besuchen zu kommen. (Es leben auch Cousins von ihnen in Deutschland, die er besuchen würde, aber den Teil lasse ich in meiner Erzählung aus. Klingt besser.)

Ich versuche immer mal wieder etwas Deutsches zu kochen und meine Gastfamilie ist jedes Mal wieder begeistert. Ich musste schon versprechen, mein Rezeptbuch hier zu lassen.

Mittlerweile kann ich Empfehlungen geben für gute Restaurants in der Umgebung, habe einen gemütlichen Coffeeshop für mich entdeckt und finde mich größtenteils zurecht in dieser Kleinstadt auch ohne Navi.

Für mich ist es etwas schwieriger, Leute kennenzulernen, da ich recht schüchtern bin, aber dafür erlebe ich hier viele Abenteuer mit meiner Gastfamilie. Wir machten schon einen Ausflug zum North Carolina Zoo, gingen zum Nussknacker ins Ballett und verbrachten ein Wochenende in Asheville. Doch in der Zukunft kommt noch mehr. Ein Roadtrip nach Florida ist schon geplant, wo wir dann Disney World, Universal Studios und eine Show des Cirque des Soleil besuchen werden. Ich kann es kaum erwarten noch mehr zu erleben und mehr Teile der USA kennenzulernen.

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