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Au Pair Erfahrungsbericht Lara in East Hampton

Hey ich bin Lara und ich lebe jetzt bereits seit 9 Monaten in East Hampton auf Long Island als Au Pair. Ich kann kaum glauben wie schnell die Zeit vergeht, stand ich nicht gerade erst noch am Gate, auf in das Abenteuer USA?

Der Traum vom Au Pair Jahr

Ich liebe es zu reisen und für mich stand schon immer fest, dass ich nach meinem Abi in die Vereinigten Staaten möchte. Amerika war schon seit ich ein Kind war mein Traum. Da ich die Kultur und wirklich den „American Way of Life“ kennenlernen wollte und Kinder sehr gern hab, entschloss ich mich meinen Auslandsaufenthalt als Au Pair zu verbringen. Eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe! Ich habe eine tolle Gastfamilie und zwei wundervolle Gastkinder im Alter von 3 und 9 Jahren. Die Hamptons sind sehr schön und die Strände vor allem im Sommer unschlagbar! Ob schwimmen, surfen oder Paddleboarding alles ist möglich. Außerdem sind sie nicht weit von New York City entfernt, was natürlich der Wahnsinn ist.

Mein Alltag als Au Pair

Mein Alltag mit den Kindern ist immer unterschiedlich. Sie haben am Morgen Schule, da habe ich frei. Diese Zeit nutze ich dann häufig um ins Gym zu gehen oder zu relaxen. Denn wenn ich die Kids dann abhole, steht erstmal Action auf dem Programm! Mit dem Kleinen gehe ich häufig in den Park, zum Children‘s Museum, spiele mit ihm im Garten, springe Trampolin, organisiere Playdates oder denke mir besondere Sachen aus, wie z.B. Vögel füttern. Der Großen helfe ich bei den Hausaufgaben und begleite sie zu ihren Aktivitäten wie Gymnastik und Piano. Wenn wir in den Ferien oder an freien Tagen dann noch etwas mehr Zeit haben, genießen wir es zu backen, schwimmen, Eislaufen oder Bowlen zu gehen, Filme zu sehen und noch vieles mehr! Die beiden sind mir in kurzer Zeit schon so sehr ans Herz gewachsen, sie sind wie meine eigenen Geschwister! Jetzt haben wir kürzlich sogar noch einen 4 Monate alten Welpen adoptiert. Das war auch ein ganz besonderes Erlebnis!

Freizeit im Au Pair Jahr

Die Wochenenden habe ich meistens frei. Da unternehme ich gerne etwas mit meinen Freunden. Ich habe ziemlich schnell andere Au Pairs kennengelernt, die ich nicht mehr missen möchte! Wir treffen uns zu Film und Pizza Abenden, Karaoke Nächten im Publick House, kochen Lunch zusammen, feuern die Teams beim Superbowl an oder springen ins eiskalte Meerwasser am Neujahrstag zum Polar Bear Plunch! Man macht so viele neue Bekanntschaften. Menschen aus aller Welt! Das ist mega interessant, wie ein großer Kulturaustausch.

Die amerikanische Kultur

In einer Gastfamilie zu leben ist für mich der beste Weg um die amerikanische Kultur kennenzulernen, da man mittendrin ist. Auf amerikanische Feiertage und Traditionen freue ich mich immer besonders. Im Oktober habe ich mich zusammen mit meiner Gastfamilie zu Halloween verkleidet, war Kürbispflücken, in einem Maislabyrinth, in einem Haunted House und habe mit den Kids Nachbarn „geboot“. Das bedeutet man hinterlässt Süßigkeiten und kleine Geschenke ohne, dass der andere es mitkriegt und diese müssen rätseln von wem es stammt. Im November war Thanksgiving natürlich ein absolutes Highlight! Morgens haben wir im TV die Parade in NYC mitverfolgt, danach habe ich vormittags beim Thanksgiving Dinner mitgeholfen und natürlich lief im Hintergrund das traditionelle Footballgame. Abends hatten wir dann das volle Programm: Turkey, stuffing, brussel sprouts, gravey, sweet potatoes, squash soup, carrot cake und pumpkin pie! Außerdem haben alle gesagt wofür sie dankbar sind. Das mochte ich total gerne. Und dann natürlich christmas morning einen Monat später. Gleich nach dem Aufstehen saßen wir sofort in Pyjamas unter dem Baum, haben Geschenke ausgepackt und unsere Stockings ausgeleert! Man lebt wirklich den amerikanischen lifestyle. Jetzt mache ich sogar meinen amerikanischen Führerschein, bin schon ganz aufgeregt den endlich in der Hand zu halten! Ich habe wirklich Glück mit meiner Gastfamilie, die mich wie ein richtiges Familienmitglied integriert. Wir waren bereits zusammen im Urlaub in Oregon, haben einen Roadtrip in die New York Hudsons gemacht, einen Trip nach Chicago und waren in Arkansas über Thanksgiving. Auch an den Wochenenden fragen sie häufig ob ich sie auf Ausflügen begleiten möchte. Wir versuchen uns auch immer gegenseitig auszuhelfen und zu unterstützen, wofür ich sehr dankbar bin.

Natürlich freut meine Gastfamilie sich auch immer sehr wenn ich ihnen etwas über die deutsche Kultur beibringe. Ich habe schon öfters deutsch gekocht und gebacken und bringe ihnen deutsche Wörter bei. Es ist unglaublich lustig, wenn sie versuchen diese auszusprechen! Im Dezember habe ich ihnen Adventskalender geschenkt, da sind sie fast ausgeflippt. Besonders der Kleine hat sich kaum wieder eingekriegt!

Meine Erfahrungen

Ein Auslandsaufenthalt ist ein Abenteuer, dass man nie wieder vergisst. Man wächst sehr an so einer Erfahrung und entwickelt sich weiter. Ich merke es immer an mir selbst. Dadurch, dass man ganz auf eigenen Füßen steht, traut man sich immer mehr zu und merkt auf einmal, dass man Dinge meistern kann, von denen man vorher gar nicht wusste! Ich lerne mich selbst nochmal ganz neu kennen! Doch nicht nur bringt es einem persönlich unglaublich viel und verbessert die Sprache, sondern man erlebt jeden Tag etwas Neues. Gerade in NYC stehen einem alle Möglichkeiten offen. Ich war dort bereits Eislaufen im Central Park, habe einen Spaziergang über die Brooklyn Bridge gemacht und habe ein Wochenende in Manhattan verbracht und an einem Performing Arts Kurs an einem amerikanischen College teilgenommen! Doch es ist völlig egal wo man lebt, die USA haben so viele Seiten und soo viel zu bieten! Ich kann gar nicht genug davon kriegen alles zu entdecken. Solange man eine tolle Gastfamilie und Freunde hat und Abenteuer-und Reiselust verspürt, wird diese Zeit unvergesslich!

Im August stand ich am Flughafen, habe mich von meiner Familie verabschiedet und konnte kaum glauben, dass es wirklich so weit war und ich auf dem Weg nach Amerika war. Aufgeregt, ungewiss was mich erwartet aber vorfreudig. Jetzt 8 Monate später sind die USA ein zweites Zuhause für mich geworden und ich kann mir nicht vorstellen, dieses so bald wieder zu verlassen.

Also wenn du dir das durchliest und überlegst diesen Schritt zu gehen: Tu das unbedingt! Wenn du noch Zweifel hast: Weg damit! Ich kann dir versprechen: Du wirst es nicht bereuen!

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