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Schüleraustausch Erfahrungsbericht Alexander in Nebraska

Zunächst einmal möchte ich dem ASSE-Team ganz herzlich dafür danken, dass ich die Möglichkeit hatte, dieses einzigartige Austauschjahr in den USA zu erleben!

Ankunft in New York

Das große Abenteuer fing schon gleich nach unserer Ankunft in New York an. Noch am selben Tag begannen wir, die Stadt und bedeutende Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Was für ein überwältigender Start ins Austauschjahr! Wir besuchten zum Beispiel das Empire State Building, die Freiheitsstatue und Ground Zero. Am dritten Tag nach unserer Ankunft in den USA flogen wir dann zu unseren Zielorten, um schließlich von unseren Gastfamilien empfangen zu werden. Mein Zuhause war nun Nebraska City im US-Bundesstaat Nebraska.

Meine Gastfamilie

Die Besonderheit in meiner Familie war, dass ich einen Gastbruder im selben Alter hatte. Das war selbstverständlich ein großer Vorteil für mich, weil ich viele Dinge mit ihm gemeinsam erleben konnte. Zum Beispiel spielten wir beide in der Band, sangen in verschiedenen Chören und gingen zum Soccer Training. Zum Teil belegten wir auch selbe Kurse an der Schule. Zukünftige Austauschschüler müssen aber keine Angst haben, wenn sie keine Gastgeschwister haben. Ein Garant für ein schnelles und unkompliziertes Einleben im Gastland ist auf jeden Fall, wenn ihr die Angebote, wie zum Beispiel Chor, Band oder Sportgemeinschaften, nutzt. Jede amerikanische Schule bietet zahlreiche Möglichkeiten an und es ist ganz sicher für jeden das Passende dabei. In solchen Gruppen knüpft man sehr leicht Freundschaften und sammelt großartige Erlebnisse. Somit kommt auch nie Langeweile auf. Für mich war es eine sehr interessante und gute Erfahrung, dass die gewählten Aktivitäten jeden Tag durchgeführt wurden. Dadurch fühlte ich mich schnell als vollwertiges Mitglied und machte bald Fortschritte auf dem jeweiligen Gebiet.

Die High School in den USA

An der Schule in den USA gibt es ein sehr breites und interessantes Unterrichtsangebot. Als Austauschschüler hat man die Möglichkeit, einmal etwas Ungewöhnliches oder Neues auszuprobieren und kennenzulernen. Ich habe im zweiten Semester zum Beispiel History & Cinema belegt. Besonders interessant fand ich auch die Unterrichtsfächer American Government und American Literature. Das Fach Band war auch eine sehr gute Wahl! Ich bin sehr froh, dass ich mit meiner Klarinette im Orchester mitspielen konnte. Es machte großen Spaß.


Meine Gastfamilie war sehr Chor-begeistert. Für einen Austauschschüler und auch für die Gastfamilie ist es immer schön, wenn man Hobbys oder Aktivitäten gemeinsam nachgeht. In meinem Fall sangen mein Gastvater und ich zusammen im Männerchor und die gesamte Familie und ich im Kirchenchor. Außerdem hatte meine Gastfamilie ein großes Interesse am Football, was sie auch auf mich übertragen haben.
Die Zeit im Austauschjahr vergeht wie im Flug. Bereits im ersten Semester erlebt man mit Halloween, Thanksgiving und Weihnachten die typischen amerikanischen Familienfeste, zu denen das Haus ganz besonders geschmückt wird. Das ist sicher für jeden Austauschschüler eine interessante Erfahrung, insbesondere weil Soundeffekte bei der Dekoration nicht fehlen dürfen. Ich war dann aber doch froh, als wir den Weihnachtsbaum unter meinem Fenster nach dem Fest wieder abgebaut hatten.


Leider schlossen aufgrund von Corona im März die Schulen. Anfang April entschied meine Familie zu Hause, dass es besser sei, dass ich wegen der unsicheren Lage nach Deutschland zurückfliegen würde. Für mich und meine Gastfamilie war das zwar sehr traurig, aber alle hatten Verständnis für diese Entscheidung. Damit war mein Austauschjahr vorzeitig beendet. Meine Gastfamilie bereitete mir noch ein sehr schönes Abschiedsfest und vom Schulleiter wurde mir feierlich das Zeugnis überreicht.
Dieses Schuljahr war in jedem Fall das beste und wertvollste in meinem Leben. Vielen Dank dafür!

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