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Schüleraustausch Erfahrungsbericht Annika in Georgia

MEIN AUSLANDSJAHR IN GEORGIA, USA


„Exchange isn’t a year in your life, it’s a life in a year“
…und in diesem Leben habe ich nicht nur ein zweites Zuhause auf der anderen Seite der Welt, sondern auch eine zweite Familie gefunden, unvergessliche Erinnerungen gesammelt und unbezahlbare Erfahrungen gemacht.

MEINE ABREISE UND ANKUNFT

Anfang August 2021 habe ich mich schweren Herzens aber gleichzeitig voller Vorfreude von meiner deutschen Familie verabschiedet und bin von Berlin nach Frankfurt und von dort nach Atlanta im US-Bundesstaat Georgia geflogen. Georgia liegt an der Ostküste und gehört zu den Südstaaten der USA. Neben dem Atlantischen Ozean und malerischen Städten im Süden gibt es im Norden die Blue Ridge Mountains, die sich entlang der Ostküste ziehen. Mein neues Zuhause war die Stadt Athens, die sich circa eine Stunde östlich von Atlanta befindet und bekannt für ihre Universität ist.

DIE ERSTEN MONATE IM GASTLAND

Zunächst war alles sehr aufregend; das erste Mal in einem amerikanischen Supermarkt, zum ersten Mal durch meine High School laufen, mit meinen Freunden die Stadt erkunden.. Nach den ersten sechs Wochen habe ich mich bei meiner Gastfamilie, sowie in dem neuen Land bereits sehr wohl gefühlt. Trotzdem, kam bald das erste Hindernis auf mich zu. Mitte September musste ich meine Gastfamilie zum ersten Mal wechseln, da sie zu weit von der Schule entfernt lebten und es mir somit kaum möglich war, mich mit Freunden zu treffen. Ich habe jedoch sofort eine neue Gastfamilie bekommen und mich anfänglich sehr gut mit ihnen verstanden. Zusammen sind wir nach North und South Carolina gefahren, waren in den Bergen Campen und sogar auf einer Hochzeit. Auch hier stieß ich jedoch auf einige Hindernisse, und obwohl sich anfänglich alles so richtig anfühlte, musste ich kurz vor Weihnachten erneut meine Gastfamilie wechseln. Die Feiertage habe ich mit der Familie meiner Lokalen Koordinatorin verbracht. Obwohl ich anfänglich sehr traurig darüber war, meine Gastfamilie erneut wechseln zu müssen, habe ich mich schnell in das neue Leben eingefunden und in einer großen Familie ein wunderschönes, typisches amerikanisches Weihnachten verbracht. Anfang Januar bin ich dann in meine neue Gastfamilie aufgenommen worden, die aus meiner Gastmutter und ihrem Hund besteht.

MEINE HIGH SCHOOL

Ich gehe auf eine private, katholische High School, die circa 20 Minuten von unserem Haus entfernt ist. Die Schule ist sehr klein und hat nur ungefähr 90 Schüler, was Vor- sowie Nachteile mit sich bringt. Durch die kleinen Klassen hat man eine sehr angenehme und intime Atmosphäre, was das Lernen sehr erleichtert. Außerdem fühlt man sich in der Schule wie Zuhause und jeder wird herzlich aufgenommen. Die Schule bietet Sportarten wie Volleyball, Basketball und Fußball, sowie Cross Country und Track&Field an. Für mich war es eine neue Erfahrung auf eine etwas kleinere Schule zu gehen, wodurch ich vor allem sehr viel über die amerikanische Kultur gelernt habe, wofür ich sehr dankbar bin.

MEINE SCHÖNSTEN ERLEBNISSE

Die schönsten Erlebnisse der vergangenen acht Monate hatte ich vor allem im zweiten Semester meines Auslandsjahres. Obwohl Weihnachten in einem anderen Land, weit weg von seiner Familie zu verbringen zunächst etwas unheimlich klingen mag, habe ich besonders über die Feiertage sehr viele besondere Menschen kennengelernt und eine zweite Familie gefunden. Ende Januar habe ich an dem ASSE California Field Trip teilgenommen und war mit anderen Austauschschülern aus der ganzen Welt für sieben Tage in Los Angeles, San Diego und San Francisco. Mit meiner Gastmutter bin ich außerdem im Februar für ein Wochenende nach Savannah gefahren, welche zu den schönsten Städten der USA gehört. Anfang März sind wir dann zusammen für meinen Spring Break noch einmal nach San Francisco geflogen und waren sogar für einen Tag im Yosemite National Park.

Während meiner acht Monate hier in den USA habe ich unglaublich viel erlebt und gelernt. Nicht nur mein Englisch hat sich deutlich verbessert, sondern auch meine Sicht auf andere Kulturen hat sich weitaus verändert und mich sehr bereichert. Ich bin für jede einzelne Erinnerung und Erfahrung (gute sowie schlechte) dankbar, und vor allem für die Menschen die ich während meiner Zeit hier kennenlernen durfte. Die Vereinigten Staaten, insbesondere Georgia, sind ein Zuhause für mich geworden und werden es auch in Zukunft immer sein.

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