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Schüleraustausch Erfahrungsbericht Annika in Pennsylvania

Schüleraustausch unter Corona Bedingungen

Im Februar habe ich meine Gastfamilie zugeteilt bekommen, wir haben Kontakt aufgenommen und uns auf Anhieb sehr gut verstanden. Da war Corona noch ganz weit weg, aber dann ging es immer hin und her zwischen Hoffen und Bangen. Findet der Austausch statt oder nicht. Es war bis zum Abflug unsicher ob das überhaupt klappt. Aber jetzt bin ich in Pennsylvania angekommen nach einem Flug mit Masken und einigen zusätzlichen Formularen.
Ich bin alleine geflogen, was überhaupt nicht so schlimm und langweilig war wie gedacht. Im ersten kurzen Flug habe ich mich gut beschäftigen können z.B. mit Büchern. Und bei meinem zweiten langen Flug habe ich die meiste Zeit geschlafen und ein Film geguckt sodass ich eine Person zum quatschen überhaupt nicht vermisst habe. Und auch der Flug ging viel schneller vorbei als gedacht. In London am Flughafen habe ich zum Glück eine andere Austauschschülerin getroffen, mit der ich die Zeit verbringen konnte. Und so war die Reise, trotz ein paar aufregender Zwischenfälle super angenehm und entspannt.
In den Flugzeugen hatte ich immer Fensterplätze und keine anderen Leute neben mir.
In Washington am Flughafen habe ich mich komplett umgezogen und gewaschen, im Auto sind wir dann zunächst mit Maske gefahren und wir halten ein paar Tage noch Sicherheitsabstand.
Alle sind super nett und ich habe ein Zimmer mit Blick auf die Pferdekoppel.

Schule & Leben in den USA

Mir geht es hier sehr gut. Meine Gastfamilie ist super nett und unternimmt mit mir viele verschiedene Sachen. Die Schule hier bringt auch echt Spaß. Ich habe viele verschiedene Kurse belegt, die es bei meiner deutschen Schule nicht gibt wie Töpfern und Fotografie. Dazu habe ich in der Schule jetzt angefangen Gitarre zu lernen und habe einen Politik, English und Geschichtskurs belegt. Außerdem hatte ich die Möglichkeit vor kurzem einem Buchklub für Jugendliche von der Bibliothek in der Stadt beizutreten.
Ich unternehme auch viel mit meiner Familie und der Community. Beispielsweise beim Re-enactment des Civil Wars in Gettysburg, wie man auf den Fotos erkennen kann. Ich bin beide Male auf dem gescheckten Pferd. Das war ein unglaublich schönes Erlebnis mit meinem Gastvater und meiner Gastschwester bei dem ich so einiges über die amerikanische Geschichte lernen durfte.

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