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Schüleraustausch Erfahrungsbericht Mai in Minnesota

Zuerst einmal kann ich sagen, dass mein Auslandsjahr in den USA eine der besten Entscheidungen war, die ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe. Für 10 Monate in ein fremdes Land zu gehen bringt so viele neue, aufregende Erfahrungen mit sich. Ich bin überzeugt, dass ich durch meinen Aufenthalt in Amerika sehr viel über die Welt, aber auch über mich selbst gelernt habe und ich bin sehr glücklich darüber.

Bei dem Rückblick auf meine Zeit in den USA bekomme ich sofort wieder Heimweh nach meinem „zweiten Zuhause“: Bemidji, eine Kleinstadt im wunderschönen, sehr nördlich gelegenen Staat Minnesota.

Meine Familie bestand aus meinen Gasteltern Carmen und Doug, sowie meinen beiden Gastschwestern Allie (20) und Anna (16). Ich liebe meine amerikanische Familie und ich habe mich bei ihnen immer wohl gefühlt. Auch meine Großeltern (auf beiden Seiten) waren unglaublich herzliche und liebenswerte Menschen, die mir immer wieder aufs Neue versicherten, wie schön es doch ist mich als weitere „Enkeltochter“ gewonnen zu haben.

Die Schule war einfach nur toll! Durch ihre enorme Größe war auch die Auswahl an Angeboten riesig. Einerseits gab es jede Menge Kurse, aus denen ich bis auf ein paar Pflichtkurse, die so vorgegeben waren, frei wählen durfte. Besonders gefielen mir die Fächer, die ich in Deutschland nie hätte belegen können (Curling, Video Class, Gebärdensprache, etc). Die Lehrer waren ebenso herzlich, wie auch aufgeschlossen, sodass manche von ihnen sogar zu Freunden wurden. Außerdem habe ich super liebe und nette Menschen in der Schule kennengelernt, die ich jetzt zu engen Freunden zähle.

Besonders beim vielfältigen Sportangebot nach der Schule habe ich die engsten und innigsten Freundschaften geschlossen. Sport in der High School ist definitiv auch ein Highlight meines Auslandsjahres gewesen. Im Herbst bin ich dem Tennisteam beigetreten, im Winter bin ich mit dem Skilanglaufteam unterwegs gewesen und im Frühling als Langläufer des Leichtathletikteams. Der Teamgeist und die Unterstützung der Mannschaft, sowie den Coaches war einfach unbeschreiblich. Der Zusammenhalt war so stark, dass man sich wie ein Teil einer Familie gefühlt hat. Ich habe dadurch neue Hobbies entdeckt, die ich nun hier in Deutschland weiter auslebe.

Durch meine Zeit in Amerika bin ich noch aufgeschlossener und selbstständiger geworden.

Könnte man die Zeit zurückdrehen, würde ich rein gar nichts an meiner Entscheidung ein Auslandsjahr zu machen ändern und ich würde jedem dazu raten, der wie ich die Chance dazu hat.

Mein Motto: “Life begins at the end of your comfort zone”

Liebe Grüße

Mai

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