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Schüleraustausch Erfahrungsbericht Mila in Wisconsin

Hallo, ich bin Mila. Ich bin 16 Jahre alt und ich wohne zurzeit in Hartford, einer kleinen Stadt in Wisconsin.  
Mein Schüleraustausch in Wisconsin
Hier lebe ich mit meinen zwei Gasteltern, meiner gleichaltrigen Gastschwester und ihren zwei Hunden. Wir wohnen in der Nähe von Milwaukee und können deswegen öfter mal Ausflüge machen. In Wisconsin ist es ziemlich kalt, weswegen es hier auch häufig schneit. Auf dem Teich meiner Gastfamilie konnten wir diesen Winter sogar Schlittschuhlaufen gehen. Ich verstehe mich super gut mit meiner Gastfamilie und werde von ihnen in allem unterstützt. Es fühlt sich jetzt schon so an als hätte ich hier eine zweite Familie!

Meine Highschool  

Ich besuche die Slinger High mit ungefähr 1000 anderen Schülern. Außer der Hauptfächer gibt es hier außerdem ein großes Angebot an Wahlfächern. Ich bin dieses Halbjahr z.B. in einem Kunstkurs, einem Kochkurs und zwei Chören. Generell wird hier mehr Wert auf kreative oder sportliche Aktivitäten gelegt, was mir besonders gefällt!
Ein typischer Schultag sieht für mich so aus:  
Ich stehe um 5:30 auf, um 6:30 mit dem Schulbus zur Schule zu fahren. Mein erster Kurs beginnt dann um 7:20. Da meine Schule nach dem “block schedule” verläuft, habe ich jeden Tag nur vier Kurse für jeweils 1,5 Stunden. Um 10:20 haben wir eine lange Pause in der wir in der Schulcafeteria essen oder an “assignments” arbeiten können. Nach Schulende um 2:30 beginnen dann die “extracurriculars”. Im Herbst war ich im Cheer-Team und hatte jeden zweiten Tag nach der Schule 2 Stunden Training. Ich wurde sofort gut im Team aufgenommen und habe dort sehr gute Freunde gefunden. Das Training war häufig anstrengend, aber die Spiele (und besonders die Busfahrten) haben immer großen Spaß gemacht!

Freizeit im Auslandsjahr

Abgesehen von den Trainings (falls man sich für einen Sport entscheidet) hat man hier relativ viel Freizeit. Auch die Hausaufgaben sind immer machbar. Das Einzige, was mir etwas schwer fällt, ist dass man hier sehr aufs Auto angewiesen ist, da alles sehr weit auseinanderliegt und es wenig öffentliche Verkehrsmittel gibt. Jedoch haben die meisten Teenager den Führerschein, weswegen man häufig bei Freunden mitfahren kann.  
Auch wenn es mit dem Heimweh manchmal schwer ist, habe ich hier schon viele tolle Erfahrungen gemacht und freue mich auf meine Rest-Zeit in den USA.  

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