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Schüleraustausch Erfahrungsbericht Nele in Spanien

Mein Auslandsjahr

Hallo, mein Name ist Nele und ich verbringe derzeit ein Schuljahr in Spanien, in Caceres. Dies ist eine kleinere Stadt, etwa 4 Stunden von Madrid entfernt.
Meine Gastfamilie besteht aus meinen beiden Gasteltern und meinen zwei kleinen Gastgeschwistern. Da ich bei meiner Ankunft noch gar kein Spanisch konnte, hat meine Gastmutter mir gut auf Englisch geholfen, allerdings können meine Geschwister, da sie noch sehr klein sind, gar kein Englisch, wodurch ich dann sehr schnell angefangen habe, Spanisch zu lernen. Mit meiner Familie unternehme ich immer viel an den Wochenenden, wir waren beispielsweise schon in Madrid und im Norden Spaniens und besuchen häufig Verwandte. Es ist immer sehr interessant Ausflüge zu machen, da man dann viel mehr von dem Land sieht. Ich treffe immer wieder auf viele unterschiedliche Menschen und freue mich jedes mal über die Offenheit und das Interesse von Spanischen Leuten!

Essen in Spanien


Eine wichtige Sache in Spanien ist natürlich das Essen. Es wird immer mit der Familie gegessen und wenn wir mal Freunde zum Essen treffen, kann das dann auch einige Stunden dauern. Das ist aber gar kein Problem, denn man kann sich immer gut unterhalten und die Zeit vergeht dann wie im Flug.

Die Schule

Die Schule viel mir anfangs sehr schwer, aufgrund meiner mangelnden Spanisch Kenntnisse. Allerdings waren meine Mitschüler bereits von Anfang an super lieb und offen mir gegenüber und haben mich im Unterricht unterstützt. Somit wurde es nach einiger Zeit auch einfacher.
Des Weiteren habe ich direkt am Anfang in einer extra Sprachschule begonnen, was ich sehr empfehlen kann, damit man die Sprache schneller lernt. Außerdem kann man dort auch immer sehr viele nette Menschen aus der ganzen Welt kennen lernen.

Meinen Erfahrungen nach braucht man sich in Spanien auch definitiv keine Sorgen zu machen, aufgrund mangelnder Spanisch Kenntnisse keine Freunde zu finden. Alle waren von Anfang an sehr offen mir gegenüber und die meisten versuchen sich trotzdem mit dir zu unterhalten, sind geduldig mit deinem Spanisch und helfen dir sehr viel.
Anfangs war die Kultur und spanischen Gewohnheiten ein großer Unterschied zu dem was ich in Deutschland gewohnt war. Beispielsweise geben Spanier immer Küsschen zur Begrüßung, was man aus Deutschland ja eigentlich erstmal gar nicht kennt, insbesondere bei noch fremden Personen. Daran gewöhnt man sich aber super schnell und es wird total normal.

Natürlich gibt es auch einige Phasen im Auslandsjahr, wo nicht alles so gut läuft, insbesondere wenn man erstmal wirklich im Alltag angekommen ist und die Zeit, wo alles neu ist, vorbei ist. Das ist aber vollkommen normal, es kann nicht immer alles perfekt sein, allerdings muss man versuchen sich davon nicht runter kriegen zu lassen und diese einzigartige Erfahrung zu genießen, denn trotz dieser Phasen, ist es definitiv das aufregendste Jahr, was du in deinem Leben bisher hattest und man lernt sehr viel über sich selbst und die Welt!



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