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Schüleraustausch Erfahrungsbericht Stella in Kanada

Die ersten 10 Tage habe ich in Compton, Quebec, Kanada verbracht. Das waren 10 tolle Tage, die ausgelassen und lustig waren. Meine Gastfamile für diese Tage, Guylaine und Bernard, waren sehr herzlich und ich habe mich ausgezeichnet mit ihnen verstanden. Super fand ich außerdem, dass wir (alle Austauschüler/innen die nach Kanada gekommen sind) viele verschiedene Sachen gemacht haben, die von ASSE organisiert wurden. Wie zum Beispiel, als wir den Foresta Lumina besucht haben.

Dann bin ich mit einer Inlandsmaschine, die schon ein bisschen alt ausgesehen hat, innerhalb von 45 Minuten nach Bagotville geflogen. Von dem Mini-Flughafen dort hat mich dann meine neue Gastfamilie abgeholt (Marie, Nicolas und deren dreijähriger Sohn, Hugo). Die ersten Tage in meiner neuen Familie waren nicht ganz einfach für mich und ich habe mich nicht so richtig wohl gefühlt. Zuerst hab ich meine Eltern angerufen, doch ich habe schnell gemerkt, dass im Endeffekt sie die Probleme nicht lösen können und ich mich meiner Gastmutter anvertrauen musste. Das habe ich auch gemacht und dann ging es mir etwas besser. Bald hat auch die Schule angefangen, wo ich neue Leute kennengelernt habe und mich dem Französisch voll hingeben konnte. In meinem Freundeskreis wurde fast nur Französisch gesprochen, was gut ist, denn so konnte ich mich wirklich verbessern und nicht immer auf Englisch ausweichen.

In meiner Gastfamilie war es manchmal besser manchmal schlechter. Ich fühlte mich einfach nicht richtig wohl. Nach einem Gespräch mit meiner Gastmutter waren wir uns einig, dass ein Gastfamilienwechsel für uns alle die beste Lösung war. Ich war über diesen Vorschlag sehr glücklich. Letztendlich kam die erfreuende Nachricht von ASSE Kanada: meine erste Gastfamilie, bei denen ich die ersten zehn Tage geblieben bin, hat gemeint, dass sie mich sehr gerne zurück nehmen würde. Sowohl ich, als auch meine jetzige Gastfamilie (Guylaine und Bernard) sind sehr glücklich, dass ich zurück kommen konnte. Denn normalerweise wechselt man nicht die Schule nach zwei Monaten, und schon gar nicht die Region. Aber wie ihr seht, ist selbst das möglich. :)

Ich freue mich schon sehr auf Weihnachten hier, denn Guylaine liebt dieses Fest. Sie gibt sich ganz hin und bemüht sich sehr um schöne Dekorationen, was ich sehr schön finde. Außerdem habe ich mit ihr schon Pläne geschmiedet, was für Desserts und Süßes wir noch zusammen backen werden.

In meiner alten Schule, Jean Gauthier, habe ich zum ersten Mal Hockey gespielt. An einem Freitag war eine Halloween-Feier an meiner alten Schule und das wird hier groß gefeiert. Ich war auch beim Halloween Commitee in der Schule dabei. An dem Tag hab ich mich als Vampir verkleidet, eine Freundin lieh mir ein Kostüm.

Ich hab schon an zwei Läufen teilgenommen. Der erste war während der Nacht in Saint Monique, 5 km durch den Ort durch. Ich habe da meine Bestzeit auf 5 km gemacht, 22:49 min, das war super. Insgesamt war ich sechste von ungefähr 120 Teilnehmern, und dritte in der Kategorie weiblich. Der andere Lauf war ein Cross Country Lauf. Die ganze Atmosphäre dort war sehr cool, doch für mich ist der Lauf nicht so gut gelaufen, weil ich nicht gewöhnt war, bergauf zu laufen.

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