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Schüleraustausch Erfahrungsbericht Paul in Tennessee

Anreise und New York Experience

Nach einem kurzen Inlandsflug von München nach Frankfurt, traf ich am Flughafen in Frankfurt weitere Austauschschüler von ASSE. Gemeinsam mit einer Begleitperson von ASSE sind wir nach New York geflogen. Dort haben wir 3 tolle Tag in einer überwältigenden Großstadt verbracht. Am krassesten war für mich der TimesSquare, weil dort rund um die Uhr alles geleuchtet hat. Wir waren außerdem auf dem Empire State Building und auf der Brooklyn-Bridge. Gegen Ende waren wir dann noch im Central Park und im Museum of Natural History. Während dieser Zeit habe ich mich mit ein paar anderen Jungs angefreundet, und jeder von uns ist jetzt in einem unterschiedlichen Staat.

Meine Ankunft in Tennessee

In New York sind wir alle zusammen an den Flughafen gefahren und ich bin 5 Stunden weiter nach Nashville, Tennessee geflogen. Zum Glück hat alles reibungslos geklappt. Am Flughafen wurde ich von meiner Gastfamilie herzlich begrüßt. Meine Gastfamilie, das sind meine Gasteltern und meine beiden Gastbrüder. Zuhause habe ich noch den Hund „Luna“ und die Großeltern kennengelernt. Das Haus und auch die Gärten in der Gegend waren viel größer, als ich es von Deutschland kannte.

Highschool und Sport

Schon direkt am nächsten Tag, ging es in die Highschool, die mit dem Auto in wenigen Minuten zu erreichen war. Es war genau, wie man es aus Filmen kennt: Riesige Parkplätze, ein großes Football Feld mit Tribüne, und US Flaggen an jeder Ecke. Von den anderen Schülern wurde ich sehr freundlich und offen empfangen, sodass ich relativ schnell Freunde gefunden habe. Nach ein paar Wochen hatte ich mich ganz gut an den Alltag gewöhnt. Im Vergleich zum Gymnasium in Deutschland kam mir die Schule relativ einfach vor. Nachdem ich mich an die Sprache etwas gewöhnt hatte, hatte ich daher kaum Probleme. Was mir sehr gefallen hat ist, dass es viele schulische Aktivitäten gab. Der Sport zum Beispiel wird von den Schulen stark gefördert, und ich bin im ersten Quartal dem American Football Team beigetreten. Die amerikanischen Schüler machen den Sport zwar schon sehr viel länger, trotzdem wurde ich herzlich aufgenommen und das Training und die Spiele haben mir sehr viel Spaß gemacht. Im letzten Spiel vor Saisonende habe ich sogar noch einen Touchdown erzielt. Da die Footballspiele sehr gut von anderen Schülern und Eltern besucht werden, wurde viel gejubelt, und es war ein ganz besonderer Moment für mich.

Reisen nach Florida und Chicago

In den ersten Ferien (Fall Break) bin ich mit der ganzen Familie, den Großeltern und einigen Freunden meiner Gastgeschwister nach Florida an den Strand gefahren, wo wir eine Woche in einem Ferienhaus verbracht haben. Dort waren wir am Strand, oder am Pool und haben das sommerliche Wetter genossen. 2 Wochen später sind wir übers Wochenende nach Chicago gefahren, um die Stadt anzuschauen, und uns das Fußballspiel meiner ältesten Gastschwester, die schon auf dem College ist anzuschauen. Übernachtet haben wir bei einer Freundin meiner Gastmutter. Chicago war ebenfalls eine beeindruckende Stadt mit einer schönen Skyline und tollen Museen, von denen wir eines besichtigt haben.
Fazit

Meine Gastfamilie

Mit meiner Gastfamilie habe ich richtig Glück gehabt und ich freue mich schon auf die nächsten Reisen, die wir zusammen unternehmen, unter anderem eine Karibik Kreuzfahrt in den Weihnachtsferien. Ich fühle mich zu Hause, wir haben ein tolles Familienleben, mit meinen Gastgeschwistern unternehme ich sehr viel in meiner Freizeit und ich habe ein schönes eigenes Zimmer, in dem ich mich sehr wohl fühle. Das ist bestimmt auch ein Grund, weshalb ich bisher nie wirklich Heimweh hatte, auch wenn ich manche Dinge von zu Hause hin und wieder ein wenig vermisse.

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