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Schüleraustausch Erfahrungsbericht Sophie in Südkorea

Meine Gastfamilie

Nach der Quarantäne (aufgrund von Corona) wurde ich und andere Austauschschüler, die ebenfalls in Daegu leben, zum Office der Partnerorganisation KISE gebracht, wo unsere Gastfamilien schon auf uns gewartet haben. Meine Familie besteht aus meiner Gastmutter, meinem Gastvater und einem älteren Gastbruder.
Sie haben mich alle sehr herzlich aufgenommen und ich habe mich sofort wohl bei ihnen gefühlt.
Wir machen viele schöne Dinge zusammen, z.B. waren wir gemeinsam in Gyeongju (der alten Hauptstadt von Südkorea) und haben uns die alten Gebäude angesehen, oder wir bleiben zu Hause und gucken uns zusammen BTS auf dem Fernseher an (meine Mutter ist, genau wie ich, ein riesiger BTS Fan).

Erster Schultag

An meinem ersten Schultag bin ich mit meiner Mutter zusammen zur Schule (die Hyosung Girls High School) gefahren. Im Zimmer des Direktors angekommen, habe ich mich bei ihm und der Oberstufendirektorin vorgestellt. Etwas später kam noch die zweite Austauschschülerin (Johanna) aus Estland. Der Direktor hatte sich sehr gefreut, dass wir auf seine Schule gehen und uns viel Spaß und Freude in dieser Schule gewünscht. Zum Ende haben Johanna und ich dem Direktor Geschenke aus unserem Land geschenkt.
Danach sind wir zum Lehrerzimmer gegangen, wo uns unsere Klassenlehrer vorgestellt wurden.
Da Johanna und ich nicht in der selben Klasse waren, wurden wir zu verschiedenen Klassenräumen gebeten. In meiner Klasse angekommen haben sich alle richtig gefreut und mich interessiert angeguckt, sich aber noch nicht getraut mit mir zu reden. An der Tafel waren Luftballons befestigt und ein schönes Bild mit „Welcome 1-3 Sophie“ wurde an die Tafel gemalt.
In der ersten Stunde (es war so eine Art Freistunde) sollte ich mich vor die Tafel stellen und ein paar Worte über mich sagen. Die Schüler haben auf koreanisch Fragen gestellt (da die meisten nicht gut in englisch waren) und eine Mitschülerin, die gut in Englisch war, hatte sie für mich übersetzt. Nach der Fragerunde haben sie mir einen Kuchen aus Süßigkeiten geschenkt, den wir alle dann zusammen gegessen haben.
So langsam sind die Schüler aufgetaut, sind zu mit gekommen und wollten mit mir reden. Schon bald hatte ich eine kleine Gruppe an Mädchen, mit denen ich mich angefreundet habe.
Auf dem Flur, beim Mittagessen und auch nach der Schule auf dem Weg zum Bus, wurde ich von vielen angesprochen und gefragt wie ich heiße, woher ich komme und ob ich sie auf Instagram folgen könnte.
Im Unterricht habe ich nicht wirklich etwas verstanden, aber die Lehrer waren immer sehr verständnisvoll und haben sich auf korenglisch versucht. Wenn ich etwas auf koreanisch geantwortet habe, waren die Lehrer und meine Mitschüler voll erstaunt und beeindruckt von mir.

추석 (Chuseok)

Für alle, die es nicht wissen, Chuseok (1.10.) ist eine Art Thanksgiving an dem man 3 Tage frei bekommt. Es ist ein Tag, um mit Freunden und Familie zusammen zu kommen und zusammen zu essen.
Meine Gastfamilie und ich waren also zu den Eltern meiner Gasteltern gefahren. Dort angekommen haben wir zusammen gegessen und sind danach zusammen Spazieren gegangen.
Am nächsten Tag sind wir zusammen zur Kirche gegangen und haben mit der Gemeinde (ca. 10 Personen) traditionell zum Feiertag 성편 (Seongpyeon → gefüllte Reiskuchen) gemacht. Es war sehr lustig und hat meeeeeeeega Spaß gemacht.
Am letzten freien Tag sind meine Familie und ich zum Downtown Daegus gegangen und waren shoppen.

Ich bin schon fast seit 2 Monaten in Korea und habe schon viel schönes gesehen und erlebt. Ich freue mich noch die restlichen 7 Monate hier verbringen zu können und bin gespannt, was ich noch alles mit meiner Familie oder mit Freunden erleben werde.

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